Glossar zur Handreichung

In der Handreichung kommen einige Begriffe vor, die in nachstehendem Glossar näher beschrieben werden.

 

ActiveX-Filterung

Bei ActiveX handelt es sich um eine Technologie, die zur Optimierung zahlreicher Websites eingesetzt wird. Sie dient z.B. zur Wiedergabe von Videos und Animationen. ActiveX kann auch ein Sicherheitsrisiko darstellen.

 

AutoFill

 

Verwendung von AutoFill

 

Adressdaten speichern:

Wenn Sie das erste Mal ein Formular ausfüllen, speichert Google Chrome automatisch die eingegebenen Kontaktdaten als AutoFill-Eintrag, zum Beispiel Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer oder Ihre E-Mail-Adresse. Sie können mehrere Adressen als separate Einträge speichern.

 

Kreditkartendaten sicher speichern:

Chrome kann mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung Ihre Kreditkartendaten speichern. Wenn Sie Kreditkartendaten in ein Formular eingeben, werden Sie von Google Chrome oben auf der Seite gefragt, ob Sie die Informationen speichern möchten. Klicken Sie auf Infos speichern, wenn die Kreditkartendaten als AutoFill-Eintrag gespeichert werden sollen.

 

Formulare mit einem Klick ausfüllen:

Während Sie ein Formular ausfüllen, werden übereinstimmende AutoFill-Einträge in einem Menü angezeigt. Wählen Sie einen Eintrag aus, um das Formular automatisch mit Informationen aus diesem Eintrag auszufüllen.
Außerdem speichert Google Chrome den von Ihnen in bestimmten Formularfeldern eingegebenen Text. Wenn Sie dieses Feld das nächste Mal ausfüllen, werden die Texte, die Sie zuvor eingegeben haben, in einem Menü angezeigt. Wählen Sie einfach den gewünschten Text aus dem Menü aus, um ihn direkt in das Feld einzufügen.

 

Vor dem Ausfüllen eine Vorschau des Formulars anzeigen:

Wenn Sie in einer Vorschau sehen möchten, wie ein Formular von Google Chrome ausgefüllt wird, halten Sie den Mauszeiger über einem AutoFill-Eintrag im Menü. Die Felder, die automatisch ausgefüllt werden können, werden gelb hervorgehoben.

 

Wichtig ist, dass Sie AutoFill nur auf vertrauenswürdigen Websites verwenden. Auf manchen Websites wird versucht, Ihre Daten in versteckten oder schwer erkennbaren Feldern abzurufen. Einige Websites unterbinden das Speichern von eingegebenem Text. Daher kann Google Chrome Felder auf diesen Websites nicht automatisch ausfüllen.

 

Quelle:

 

Browser

Die Begriffe Browser, Webbrowser, oder Internetbrowser sind gebräuchliche Beschreibungen der Software, mit der im Internet gesurft (navigiert oder gebrowst) wird.

 

Quelle:

 

Chronik / Verlauf

Der Begriffe Chronik wird in Mozilla Firefox synonym zum Begriff Verlauf genutzt. Im Verlauf speichern die Browser Informationen z.B. über:

  • die besuchten Internetseiten und Downloads,
  • eingegebene Suchbegriffe und Formulardaten,
  • Cookies,
  • Cache,
  • aktive Logins,
  • offline-Webinhalte und
  • Website-Einstellungen.

 

Cookies

 

“Cookies sind kleine Dateien, die nach dem Besuch einer Internetseite auf dem PC abgelegt werden. In dieser Datei werden Informationen gespeichert, die im Zusammenhang mit der jeweiligen besuchten Internetseite stehen. Sie merken das z. B. daran, dass Sie beim Ausfüllen des Online-Bestellzettels Daten, die sie einmal eingetragen haben, nicht immer wieder eintippen müssen. In den Browseroptionen können Sie einstellen, ob und von welcher Webseite Cookies gespeichert werden und wann diese gelöscht werden sollen.

Weil Cookies keine ausführbaren Programme sind, stellen sie kein direktes Sicherheitsrisiko dar. Dennoch sind sie nicht unproblematisch: Cookies werden auch eingesetzt, um Internetseiten auf Ihre persönlichen Wünsche zuzuschneiden. Problematisch ist, dass hierbei ein sehr genaues Nutzerprofil angelegt werden kann. Unternehmen setzen solche Cookies zum Beispiel ein, um passende Werbung anzuzeigen.“

 

Quelle:

 

Do Not Track

"Do not track" steht für "nicht verfolgen".

Mit der Browseranweisung Do Not Track, sendet dieser beim Aufruf von Internetseiten eine Information an die jeweilige Website, die dadurch aufgefordert wird, den Aufrufer nicht weiter zu verfolgen.  Jedoch sind Websiteanbieter nicht verpflichtet, diesen Anforderungen Folge zu leisten. Es handelt sich um eine freiwillige Methode.

 

Erweiterter geschützter Modus

Ab Version 11 kann für Internet Explorer für den Desktop der erweiterte geschützte Modus aktiviert werden. Aktualisieren Sie Add-Ins, Browserhilfsobjekte (Browser Helper Objects, BHOs) und Anwendungen, die lokale HTML-Ressourcen nutzen, damit sie den erweiterten geschützten Modus unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter Unterstützen des erweiterten geschützten Modus (Enhanced Protected Mode, EPM). Beim erweiterten geschützten Modus (EPM) geht es um verschiedene Sicherheitsverbesserungen:

  •     64-Bit-Registerkartenprozesse zur Verbesserung der Effektivität von arbeitsspeicherbasierten Sicherheitsmaßnahmen
  •     Zugriff auf Einschränkungen in Bezug auf persönliche Ressourcen und Ressourcen für die Computerkonfiguration
  •     Zugriff auf Einschränkungen in Bezug auf Unternehmensressourcen und andere lokale Ressourcen

 

Im EPM wird zwischen nicht vertrauenswürdigen Inhalten und sensiblen Systemdaten eine Sandbox (isolierte Umgebung) erstellt. So wird schädliches Verhalten erschwert, und die damit verbundenen Auswirkungen werden reduziert. EPM wurde für IE10 unter Windows 8 eingeführt und für die neue Windows 8-Benutzeroberfläche aktiviert. Davon waren nicht viele Add-Ons betroffen, da Add-Ons nur für Internet Explorer für den Desktop aktiviert werden. EPM kann nun jedoch für IE auf dem Desktop aktiviert werden. Aktualisieren Sie die Add-Ons entsprechend.

 

Quellen:

 

Geschützter Modus

Der geschützte Modus von Internet Explorer ist ein Feature, mit dem es bösartiger Software erschwert sich, sich auf Ihrem Computer zu installieren. Der geschützte Modus kann Ihren Computer nicht nur vor Malware schützen, sondern ermöglicht Ihnen auch, erwünschte ActiveX-Steuerelemente und Add-Ons zu installieren, wenn Sie als Administrator angemeldet sind. Der geschützte Modus ist standardmäßig für die Zonen "Internet", "Intranet" und "Eingeschränkte Sites" aktiviert. In der Statusleiste wird ein Symbol angezeigt, das auf die Ausführung des geschützten Modus hinweist. 

 

Quelle:

 

In-Kognito Modus

Wenn Sie nicht möchten, dass Google Chrome Informationen zu von Ihnen besuchten Seiten und Ihren Downloads speichert, können Sie im Inkognito-Modus im Web surfen. 

 

Inkognitofenster öffnen

Ein Inkognitofenster sieht anders als ein normales Fenster aus. Sein oberer Rand ist je nach Computer oder Gerät grau oder blau.

So öffnen Sie ein Inkognitofenster:

  • Tippen Sie oben rechts im Browserfenster auf das Chrome-Menüsymbol Menu
  • Wählen Sie Neuer Inkognito-Tab aus.
  • Klicken Sie oben rechts im Browserfenster auf das Chrome-Menüsymbol Chrome menu.
  • Wählen Sie Neues Inkognitofenster aus.

 

Tipps:

Sie können ein Inkognitofenster unter Chrome OS, Windows und Linux auch mit dem Tastaturkürzel Strg + Shift + N oder beim Mac mit - Umschalt - N öffnen.

 

Ihr Browserverlauf wird nicht aufgezeichnet

Die im Inkognito-Modus geöffneten Webseiten und heruntergeladenen Dateien werden nicht im Browser- und Downloadverlauf aufgezeichnet.

 

Ihre Cookies werden gelöscht

Alle neuen Cookies werden gelöscht, nachdem Sie alle Inkognitofenster geschlossen haben. Sie können einfach zwischen Inkognito- und regulärem Modus wechseln. Sie können normale und Inkognitofenster gleichzeitig geöffnet haben und zwischen ihnen wechseln.

 

Erweiterungen sind deaktiviert

Erweiterungen werden in Inkognitofenstern automatisch deaktiviert. Dies geschieht, da Google Chrome nicht steuern kann, wie Erweiterungen mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Wenn Sie möchten, dass eine Erweiterung in einem Inkognitofenster angezeigt wird, aktivieren Sie für die Erweiterung das Kontrollkästchen "Im Inkognito-Modus zulassen".  

 

Quelle:

 

In-Private Browsen

Mithilfe des InPrivate-Browsens können Sie im Internet surfen, ohne in Internet Explorer eine Spur zu hinterlassen. Dadurch wird verhindert, dass andere Benutzer des Computers sehen können, welche Websites Sie besucht und welche Inhalte Sie angezeigt haben. Sie können das InPrivate-Browsen über die Seite Neue Registerkarte oder die Schaltfläche Sicherheit starten.

Wenn Sie das InPrivate-Browsen starten, wird Internet Explorer in einem neuen Fenster geöffnet. Der Schutz, den das InPrivate-Browsen bietet, ist nur für die Zeit wirksam, in der Sie dieses Fenster verwenden. Sie können in diesem Fenster beliebig viele Registerkarten öffnen, die alle durch das InPrivate-Browsen geschützt sind. Wenn Sie jedoch ein anderes Browserfenster öffnen, ist dieses Fenster nicht durch das InPrivate-Browsen geschützt. Schließen Sie das Browserfenster, um das InPrivate-Browsen zu beenden.

Während des InPrivate-Browsens im Web werden von Internet Explorer Informationen wie Cookies und temporäre Internetdateien gespeichert, damit die von Ihnen besuchten Webseiten ordnungsgemäß angezeigt werden. Nach Abschluss des InPrivate-Browsens werden diese Informationen jedoch gelöscht.

 

Quelle:

 

Nachverfolgung

Nachverfolgung (Tracking) bezeichnet die Art und Weise, auf die Websites, Drittinhaltsanbieter, Werbetreibende und andere Informationen zur Websiteinteraktion des Internetnutzers erhalten. Hierzu zählen z.B. welche Sites besucht wurden und welche Produkte gekauft oder angesehen wurden.

 

Ortung

Unter einer Ortung wird verstanden, wenn jemand den Standort einer anderen Person oder eines Objektes feststellen will. Dazu ist es erforderlich, dass diese Person mit einem Emfpänger und Sender ausgestattet ist. Der Empfänger stellt seine Position fest und der Sender überträg diese Position z.B. an eine Webanwendung. Dabei ist es notwendig, dass ein Rückkanal zum zu suchenden Objekt oder Person vorhanden ist.

 

Quelle:

 

Pop-Up

Pop-ups sind z.B. Browsefenster, die ohne vorherige Information auftauchen. Pop-ups werden in der Regel eingesetzt, um zusätzliche Inhalte anzuzeigen. Pop-ups stellen sich zumeist in den Vordergrund. Einerseits wirken sie als störend, andererseits können sie unerwünschte Internetinhalte öffnen und auf dem Bildschirm anzeigen. Um die Browser datenschutzfreundlicher zu gestalten wird generell empfohlen, Pop-ups zu blockieren.

 

Privates Fenster ("Private Modus")

 

Firefox merkt sich eine Menge an Informationen für Sie - wie Ihre besuchten Webseiten. Manchmal aber möchten Sie eventuell nicht, dass andere Benutzer Ihres Computers diese Informationen sehen, z. B. wenn Sie nach einem Geschenk suchen. Der „Private Modus“ erlaubt Ihnen, das Internet zu nutzen, ohne dass Firefox irgendwelche Daten über Ihre Webseitenbesuche auf Ihrem Rechner speichert.                               

 

Was im Privaten Modus nicht gespeichert wird

Besuchte Seiten: Es werden keine Seiten in das Menü Chronik, in die Chronik im Bibliotheksfenster oder in die Intelligente Adressleiste eingetragen.

Formular- und Suchfeldeinträge: Keine der Eingaben in Textfelder auf Webseiten oder in die Suchleiste wird für die Formular-Autovervollständigung gespeichert. 

Passwörter: Neu eingegebene Passwörter werden jetzt nicht mehr gespeichert.

Downloadliste: Dateien, die Sie herunterladen, werden (auch nach dem Abschalten des Privaten Modus) nicht im Fenster Alle Downloads anzeigen angezeigt (siehe Anmerkung).

Cookies: Cookies speichern Informationen über Webseiten, die Sie besucht haben, beispielsweise Einstellungen für die Seite, Anmeldeinformationen und Daten, die von Plugins wie dem Flashplayer von Adobe verwendet werden. Cookies können auch von Drittanbietern genutzt werden, um Sie über Webseiten hinweg zu beobachten. Die Nicht-Verfolgen-Funktion einschalten zeigt Ihnen, wie Sie diese "Tracking" (auch Nachverfolgung) genannte Technik abschalten können. Zwischengespeicherte Webseiten und Seiten und Daten zur Offline-Verwendung: Es werden keine temporären Dateien aus dem Internet (Cache) und keine Daten, die von Webseiten für die Offlineverwendung vorgesehen sind, gespeichert. 

 

Quelle:

support.mozilla.org/de/kb/privater-modus

 

 

Sicherheitszonen

Der Microsoft Internet Explorer ordnet alle Websites einer sogenannten Sicherheitszone zu. Unter dem Reiter "Internetoptionen - Sicherheit" befinden sich die Einstellungen der Sicherheitszonen.

 

Es gibt vier Zonen:

  1. Internetzone,
  2. Zone für lokales Intranet,
  3. Zone der vertrauenswürdigen Sites,
  4. Zone für eingeschränkte Sites.

 

Quelle:

 

SmartScreen Filter

Der SmartScreen-Filter unterstützt Sie beim Identifizieren gemeldeter Phishingwebsites und Websites mit Schadsoftware und hilft Ihnen, fundierte Entscheidungen hinsichtlich Downloads zu treffen.

 

Der SmartScreen-Filter bietet drei

Schutzmöglichkeiten:

  • Wenn Sie im Web browsen, analysiert er Seiten und stellt fest, ob sie möglicherweise verdächtige Merkmale aufweisen. Wenn verdächtige Webseiten gefunden werden, zeigt der SmartScreen-Filter eine Warnseite an, um Sie darauf hinzuweisen, vorsichtig fortzufahren. Außerdem erhalten Sie die Möglichkeit, Feedback bereitzustellen.
  • Der SmartScreen-Filter vergleicht die von Ihnen besuchten Websites mit einer dynamischen Liste mit gemeldeten Phishingwebsites und Websites mit Schadsoftware. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, zeigt der SmartScreen-Filter die Warnung an, dass die Website zu Ihrer Sicherheit blockiert wurde.
  • Der SmartScreen-Filter vergleicht aus dem Web heruntergeladene Dateien mit einer Liste mit gemeldeten Websites mit Schadsoftware und Programmen, die als unsicher bekannt sind. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, zeigt der SmartScreen-Filter die Warnung an, dass der Download zu Ihrer Sicherheit blockiert wurde. Der SmartScreen-Filter vergleicht die heruntergeladenen Dateien zudem mit einer Liste von Dateien, die beliebt sind und von vielen Internet Explorer-Benutzern heruntergeladen werden. Wenn sich die Datei, die Sie herunterladen, nicht auf dieser Liste befindet, gibt SmartScreen eine Warnung aus.

 

Quelle:

 

Standort

Smartphones bieten die Möglichkeit, ihren Standort zu ermitteln und anzugeben. Der Standortedienst dient zu Navigationszwecken, aber auch zum Auffinden eines Gerätes. Die installierten Webbrowser können Standort nutzen und bei Bedarf die Standortinformationen an Websitebetreiber oder App-Betreiber senden, die z.B. anzeigen, welche Kinos sich in der Nähe des Gerätestandorts befinden.

 

Tracking

Das Wort Tracking bedeutet Spurbildung. Das Surfen im Internet hinterlässt Spuren. Mittels Tracking werden diese Spuren erfasst und können mit den gewonnenen Daten zu sogenannten Benutzerprofilen zusammengestellt werden.

 

Tracking-Listen

Um den Tracking-Schutz im Microsoft Internet Explorer zu nutzen, sind sogenannte Tracking-Listen notwendig. Diese Listen sind Plug-ins, mit denen die Browsernutzer ihre Privatsphäre im Internet schützen können.

 

Quelle: