Anti Spy Sticker

Bild: Anti Spy Stick

Webcams ermöglichen nicht nur die Video-Telefonie über das Internet, sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der heutigen Digital-Kultur und in vielen Geräten wie Smartphones, Tablets, Notebooks und Smart-TVs integriert. Für Webcam-Hacker ist es ein Leichtes, unbemerkt die Kontrolle über Ihre Webcam zu bekommen.

Im industriellen Bereich kann durch Spionage ein Wettbewerbsvorteil entstehen.

Im privaten Bereich können Webcam-Hacker leicht in die Privatsphäre anderer eindringen und sie unbemerkt beobachten.

Im Internet kursieren zahlreiche Tools, die einen Webcam-Hack und damit eine Bespitzelung möglich machen. Der unbekannte Dritte, der dabei zusieht, wie sich ein Mädchen umzieht [1] oder Bilder von einem Gamer macht, ohne dass er etwas davon merkt. Entsprechende Videos sind bereits im Netz gesichtet worden. Grundsätzlich sind Webcam-Hacks kein Problem, der Angreifer muss nur mittels Trojaner in den fremden Rechner eindringen. Mancher glaubt, das leuchtende LED-Lämpchen sei ein einfacher Indikator für die Kameraaktivität: „Die werde schon anspringen, wenn die Kamera benutzt werde“. Aber ein guter Hacker kann auch dies umgehen.


Aber auch ohne Schadsoftware kann man durch fehlerhafte Webcam-Software oder die Verwendung von Standard-Passwörtern (wie 123456) Opfer von Webcam-Hackern werden.

2009 gab es in den USA einen Skandal [2], als Schüler über die von der Schule bereitgestellten Laptops heimlich fotografiert wurden. 2013 mehrten sich Berichte über eine Fernwartungssoftware [3], über die Hacker vorwiegend junge Frauen ausspähten und ihre Opfer in Form von Screenshots und Videoaufzeichnungen erpressten. Auch "beim Schreiben an einem gemieteten Computer sollten Sie wohl besser ihr Hemd anlassen“ [4]. Der britische Geheimdienst GCHQ sah sich 1,8 Millionen Yahoo-Nutzer durch ihre Webcams an [5] und spezielle Suchmaschinen durchstöbern das Internet der Dinge nach ungesicherten Kameras [6].


Wenn selbst die Chefs von Facebook und FBI ihre Webcams abkleben… [7]

Eine wirksame Lösung bietet nur physischer Schutz, also das Abkleben der Webcam!


Nutzen Sie hierzu unsere Anti-Spy-Sticker. Diese sind für alle Kameras in Computern, Fernsehern, Handys, Tablets und Spielekonsolen geeignet. Sie sind abwaschbar, haften ohne Kleber und lassen sich auch leicht und rückstandslos wieder entfernen und erneut verwenden.

Weiterhin sollten Sie die „Maßnahmen zur Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet“ [8] des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik beachten.

Weitergehende Informationen zum Thema „Digitale Selbstverteidigung“ finden Sie u. a. auf der Jugendseite der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder, sowie des Schweizer Kantons Zürich unter der Internetadresse www.youngdata.de [9].

Externe Links zum Artikel

 [1] Cyber-Spanner beobachtet Schülerinnen über deren Webcams

 [2] Webcam-Skandal: US-Schule legt Untersuchungsbericht vor

 [3] Meet the men who spy on women through their webcams - The Remote Administration Tool is the revolver of the Internet's Wild West.

 [4] Skandal in den USA: Paare beim Sex von Webcam bespitzelt

 [5] GCHQ hat 1,8 Millionen Yahoo-Nutzer durch ihre Webcams angeschaut

 [6] Deine Webcam ist meine Webcam

 [7] Warum die Chefs von Facebook und FBI ihre Webcams abdecken

 [8] Zwölf Maßnahmen zur Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet

 [9] Youngdata